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ESPR und den digitalen Produktpass verstehen
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Pauline Przyrowski Sadova
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Juli 20, 2026
Letzte Woche nahm unser DALIM-Team an der Labelexpo Barcelona teil, die ab 2026 unter dem Namen LOUPE ( Labels & Outer Packaging Embellishment) stattfinden wird. Falls Sie nicht dabei sein konnten, finden Sie hier unseren Rückblick und die wichtigsten Erkenntnisse von der Messe, die von vielen als die größte Messe der Welt bezeichnet wird.
Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, insbesondere in Europa angesichts der bevorstehenden Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (keine Sorge, wir werden in Kürze einen eigenen Artikel zu dieser neuen Gesetzgebung veröffentlichen).
Eine der aufschlussreichsten Konferenzen wurde von Ryan Chai im Rahmen von „The Pulse“ zum Thema „Nachhaltige Innovation bei flexiblen Verpackungen“ geleitet. Er hob wichtige Branchentrends rund um Monomaterialverpackungen hervor:
• Viele Marken stellen auf Einmaterialverpackungen um, die im Vergleich zu mehrschichtigen Alternativen weitaus einfacher zu recyceln sind (derzeit werden weniger als 5 % der mehrschichtigen Verpackungen recycelt).
• Immer mehr Unternehmen verpflichten sich zu zu 100 % recyclingfähigen Verpackungen, insbesondere für Trockenlebensmittel, Snacks, Nachfüllpackungen für Haushalts- und Körperpflegeprodukte sowie Tierfutter.
• Über die Nachhaltigkeit hinaus bieten Monomaterialien auch hochwertige Gestaltungsmöglichkeiten– durch Texturen und Verzierungen –, die Luxusmarken ansprechen.
Laut Ryan Chai läutet dies die nächste Ära der Innovation ein.
Er wies zudem auf die anhaltende Debatte zwischen Kunststoff und Papier hin. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile, doch die eigentliche Herausforderung für die Branche besteht darin, beide recycelbar zu machen, damit Marken keine Kompromisse eingehen müssen.
Kurz gesagt: Marken und Verarbeiter benötigen dringend recycelbare, wiederverwendbare und abfallreduzierende Lösungen, ohne dabei Abstriche bei Effizienz oder Qualität machen zu müssen.
Eine weitere faszinierende Sitzung unter der Leitung von Camilla Young befasste sich mit der Zukunft der Barcodes. Wie wir alle wissen, sind GS1-basierte QR-Codes, die mehrere Informationsebenen enthalten und Anwendungsfälle wie die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten ermöglichen, auf dem Vormarsch.
Warum? Laut Camillaermöglicht ihreInteraktivität den Verbrauchern, sofort mehr über ein Produkt zu erfahren – sei es, ob es recycelbar, verantwortungsbewusst hergestellt oder sicher ist. QR-Codes werden zudem durch den globalen regulatorischen Druck vorangetrieben. GS1-QR-Codes eignen sich hervorragend , um eine professionelle Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten , gesetzliche Vorschriften einzuhalten und die Integration in Logistiksysteme zu ermöglichen.
Ein wichtiges Beispiel in Europa ist der „Digital Product Passport“ (DPP) für Produkte mit langem Lebenszyklus, der Transparenz darüber schafft, was mit Artikeln auch nach dem Kauf geschieht (weitere Details finden Sie in unserem Artikel zum DPP).
Camilla Young fasste die wichtigsten Vorteile von GS1-basierten QR-Codes zusammen:
• Sie binden Kunden ein und informieren sie.
• Sie liefern wichtige Produktdetails.
• Sie erleichtern Rückrufe und reduzieren Abfall.
• Sie können das Wachstum einer Kreislaufwirtschaft unterstützen.
Doch hier stellt sich die Frage: Wie wird dieser Wandel diejenigen berücksichtigen, die kein Smartphone besitzen oder sich mit dessen Nutzung nicht wohlfühlen (z. B. ältere Verbraucher)? Werden wesentliche Informationen weiterhin auf der Verpackung aufgedruckt bleiben, um die Barrierefreiheit für alle zu gewährleisten? Können wir diesen Wandel vollziehen und dabei dennoch wirklich benutzerfreundlich bleiben? Wie werden die durch das Scannen von QR-Codes generierten Daten behandelt, und welche Sicherheitsvorkehrungen werden Marken für die von ihnen gespeicherten Informationen treffen?
Automatisierung entwickelt sich rasch zum Rückgrat der Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die ihre Arbeitsabläufe vom Design über die Druckvorstufe bis hin zur Produktion optimieren, verschaffen sich einen entscheidenden Vorteil in Bezug auf Geschwindigkeit und Kostenkontrolle.
• Zusammenarbeit und Compliance haben oberste Priorität: Der Bedarf an Echtzeit-Proofing, Versionskontrolle und nahtloser Integration mit der Adobe Creative Suite, KI-Tools sowie PIM-/ERP-Systemen war noch nie so groß wie heute.
• Die KI-Integration ist längst keine Theorie mehr, sondern bereits Realität. Noch wichtiger ist, dass KI echte geschäftliche Probleme löst und nicht nur ein Modewort ist.
Bei DALIM bieten wir Lösungen an, die speziell auf all diese neuen Herausforderungen zugeschnitten sind:
• Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Mit unseren Tools für die Zusammenarbeit und unserem Viewer kann jeder Beteiligte am Verpackungsproduktionsprozess mitwirken – vom Design bis zum Druck.
• Rückverfolgbarkeit und Nachvollziehbarkeit: Annotationswerkzeuge und maßgeschneiderte Workflows gewährleisten die Einhaltung vorgeschriebener Freigabeschritte und sorgen so für Sicherheit und Compliance.
• Automatisierung und Effizienz: Automatisieren Sie Arbeitsabläufe, um Geschwindigkeit und Konsistenz zu steigern, und erstellen Sie gleichzeitig sicher regionale oder marktspezifische Varianten.
Mit DALIM können Sie gesetzliche Anforderungen erfüllen, Innovationen vorantreiben und wettbewerbsfähig bleiben, während Sie hochwertige Verpackungen schneller und nachhaltiger liefern.
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